Briefe an meinen Vater

Mit einem Vorwort von Charlotte Knobloch

Hardcover

Berührende Auseinandersetzung mit Verlust, Erinnerung und Identität

Mit realem Bezug zur eigenen Familienbiografie


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»Erinnerung bedeutet, dass etwas bleibt – auch wenn so vieles verschwunden ist.«
Konrad Bernheimer ist vier Jahre alt, als ihn sein Großvater 1954 aus Venezuela, wohin die jüdische Familie vor den Nazis geflohen ist, nach München zurückholt – dorthin, wo die Bernheimers als Kunst- und Antiquitätenhändler verwurzelt waren. Zusammen mit ihm auf die Reise machen sich seine venezolanische Mutter und seine Schwestern. Auch sein Vater Kurt sollte mit der Familie zurückkehren, doch dazu kam es nicht. Der Vater sei bei einem Autounfall ums Leben gekommen, wird dem kleinen Jungen erzählt. Niemand in der Familie will über die wahren Umstände sprechen.
Erst spät erfährt Konrad Bernheimer – inzwischen erwachsen und ein international erfolgreicher Kunsthändler –, was wirklich geschehen ist: Sein Vater, der die Verfolgung durch die Nazis nie verwinden konnte, hatte sich das Leben genommen. Dieses Buch ist der bewegende Versuch des Autors, mit seinem verstorbenen Vater ins Gespräch zu kommen. Ein Gespräch über Scham und Schuld, über Liebe und Prägungen und die Last, die einem die Geschichte auferlegt.


Hersteller / Verantwortliche Person:
Langen Müller Verlag GmbH, Thomas-Wimmer-Ring 11, 80539, München, Germany, info@langenmueller.de

Abmessung (LxBxH)

205 mm x 125 mm x 20 mm

EAN / ISBN

9783784437750

Art Nr.

03775

AutorInnen / IllustratorInnen

Konrad Bernheimer

Seitenzahl

160

Produktart

Hardcover

Erscheinungstag

17.08.2026

Einband

Efalin-Band mit Schutzumschlag

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A
Ariettas Bücherwelt

Briefe an meinen Vater

Meine Meinung zum Autor und Buch
Es ist mein erster Roman von Konrad Bernheimer, er erzählt aus Erinnerungen in Briefen an seinen Vater Kurt  Bernheimer der damals mit seinen Eltern vor den Nazis nach Venezuela floh. Sie waren Juden und den Nazis ein Dorn im Auge. Seine Briefe sind Erinnerungen, in denen er versucht die Wahrheit zu entschlüsseln , er möchte seinem Vater gerecht werden, den er war vier Jahre alt, als sein Vater plötzlich verstorben ist, angeblich ein Autounfall. Er ging mit seiner venezolanischen - katholischen Mutter und seinen Geschwistern zurück, zu seinem Großvater nach München, der es im Exil nicht aushielt und nach Ende des 2. Weltkriegs wieder in die Heimat zog. Sehr gut gefielen mir die vielen Fotos der Familie, besonders ihr Leben in Venezuela, ein Land das exotisch, bunt und schillernd war. Er erzählt von der Scham , der Schuld und über die Liebe in der Familie, und trotzdem ist es eine Last für ihn, er möchte den wahren Grund über den Vater auf den Grund gehen, aber er trifft immer auf eine Mauer des Schweigens, bis eines Tages eine Verwandte Tante ihm die ganze Wahrheit über den Tod offenbart.
Ein Buch das mich sehr nachdenklich gemacht hat, und es macht mir Angst das, sich alles wiederholt. Man sollte es unbedingt lesen, der Autor hat seinem Vater ein Denkmal mit seinen Briefen gesetzt. Er ist in die Fußstapfen seiner Familie gestapft und führt erfolgreich das alte Familienunternehmen fort.  
Ariettas Bücherwelt

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